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Suchbegriff: Globale Handelsentwicklungen

Der Schweizer Aktienmarkt dürfte höher eröffnen, wobei alle SMI-Aktien im positiven Bereich liegen dürften, angeführt von Roche und Novartis nach Kaufempfehlungen von Citigroup. Vierzehn Schweizer Unternehmen erhielten neue Kursziele, während die Anleger den Optimismus aufgrund der bevorstehenden US-Technologiegewinne gegen die Besorgnis über die von Präsident Trump angekündigten neuen Zölle gegen Südkorea abwägen. Die globalen Märkte zeigten eine gemischte Performance: Die asiatischen Märkte legten aufgrund von Technologiehoffnungen zu, die US-Märkte schlossen höher und sichere Anlagen wie Gold und Silber erholten sich aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich der Zölle.
Der Artikel befasst sich mit den Bewegungen vor Börsenbeginn, wobei der Schweizer SMI leicht höher erwartet wird und die Wall Street aufgrund des Optimismus aufgrund der Gewinnberichte aus dem Technologiesektor Gewinne verzeichnet. Bergbauaktien, insbesondere solche mit Bezug zum Gold, steigen aufgrund eines Anstiegs des Goldpreises, während Investoren dies mit Bedenken hinsichtlich neuer US-Zölle auf Südkorea abwägen. Auch die Devisen- und Rohstoffmärkte werden diskutiert, ebenso wie die bevorstehenden Entscheidungen der Fed und die gemischten Ergebnisse wichtiger Aktien.
Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Ulrich Reuter, rät Deutschland aufgrund der Unsicherheit, die durch die Zollpolitik und Handelsbeschränkungen von US-Präsident Trump verursacht wird, neue internationale Handelspartner zu suchen. Zwar sind deutsche Unternehmen weiterhin an Geschäften mit den USA interessiert, doch die zunehmende Unsicherheit führt zu einer Überprüfung der Investitionen. Reuter betont die Notwendigkeit, offen für Abkommen mit Ländern wie Kanada, Indien und asiatischen Staaten zu sein, und drängt auf die vorläufige Anwendung des Mercosur-Abkommens, um die Handlungsfähigkeit Europas im globalen Handel zu demonstrieren.
Daten der US-Regierung zeigen, dass sich die Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten umgekehrt haben: Nachdem die USA zuvor ein Handelsdefizit gegenüber der Schweiz hatten, verzeichnen sie nun einen Handelsüberschuss. Diese Verschiebung erfolgt vor dem Hintergrund angespannter diplomatischer Beziehungen, in deren Rahmen Präsident Trump die Schweiz kritisiert hat. Die Veränderung wird auf die Handelsmuster mit Gold zurückgeführt, obwohl die Schweiz ohne Edelmetalle immer noch mehr Waren in die USA exportiert. Die Schweizer Verhandlungsführer arbeiten daran, bis März ein dauerhaftes Zollabkommen zu erzielen, um eine Rückkehr zu höheren Strafzöllen zu vermeiden, die den bilateralen Handel beeinträchtigen könnten.
China verteidigte seine Handelsbeziehungen zu Kanada, nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump damit gedroht hatte, 100 % Zölle zu erheben, sollte Kanada ein Abkommen mit China schließen. Der chinesische Handelsminister Wang Wentao traf sich auf der APEC-Konferenz mit der kanadischen Ministerin für internationalen Handel, Mary Ng, und betonte, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Kanada beiden Nationen zugutekomme. Er forderte Kanada auf, chinesische Investitionen fair zu behandeln. Der Artikel erscheint vor dem Hintergrund anhaltender Handelsspannungen und diplomatischer Treffen zwischen kanadischen und chinesischen Staats- und Regierungschefs.
Der Artikel untersucht die möglichen Auswirkungen der von der Trump-Regierung gemäß Section 232 verhängten Zölle aus Gründen der nationalen Sicherheit, die den asiatischen Handel in Höhe von 621 Milliarden US-Dollar bedrohen. China, Japan und Südkorea werden als die am stärksten betroffenen Volkswirtschaften identifiziert, während der Oberste Gerichtshof über die Rechtmäßigkeit der Gegenzölle berät. Die Analyse beleuchtet die anhaltenden Handelsspannungen und alternative Marktstrategien der betroffenen Länder.
Der Goldpreis erreichte einen historischen Meilenstein, als die Feinunze erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar überschritt und aufgrund geopolitischer Spannungen und Unsicherheiten hinsichtlich der US-Handelspolitik und der Unabhängigkeit der Federal Reserve einen Höchststand von 5.091 US-Dollar erreichte. Auch der Silberpreis stieg auf über 100 US-Dollar pro Unze. Angesichts der globalen Instabilität strömen Anleger in Scharen zu Edelmetallen als sichere Häfen.
Vietnamesische Möbelhersteller suchen nach neuen Märkten im Nahen Osten und in Indien, um die von der Trump-Regierung verhängten US-Zölle zu umgehen. Die Branche steht vor zahlreichen Herausforderungen, darunter US-Zölle, EU-Vorschriften zur Entwaldung und Arbeitskräftemangel, was die Unternehmen dazu zwingt, ihren Kundenstamm zu diversifizieren und alternative Märkte zu erschließen.
Die von Italien eingeführte Steuer in Höhe von 2 Euro auf Pakete mit geringem Wert aus Nicht-EU-Ländern hat das Gegenteil bewirkt: Frachtflüge werden nun in andere europäische Länder wie Belgien, die Niederlande und Ungarn umgeleitet, um die Abgabe zu umgehen. Die Steuer, die eigentlich dazu dienen sollte, billige Importe aus China einzudämmen und die Einnahmen zu steigern, hat zu einem Rückgang der in Italien ankommenden Pakete um 36 % geführt und italienischen Logistikunternehmen Umsatzeinbußen beschert. Diese drängen nun die Regierung, die Maßnahme auszusetzen.
Japanische Aktien erlebten einen deutlichen Ausverkauf, da der Yen gegenüber dem Dollar stark aufwertete. Der Nikkei 225 fiel um 1,92 % und der TOPIX um 2,12 %. Der starke Yen wirkte sich negativ auf exportorientierte Unternehmen wie Toyota aus, während andere asiatische Märkte eine gemischte Performance zeigten. Geopolitische Spannungen, darunter US-Sanktionen gegen den Iran und Zollandrohungen der Trump-Regierung, trieben Anleger in sichere Anlagen und ließen den Goldpreis auf ein Rekordhoch von über 5.000 US-Dollar pro Feinunze steigen.

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